Archive für Kategorie: Pferdefotografie

Frederiksborger LukasNicht umsonst, einst die Pferde der Könige, Frederiksborger Wallach Lukas.

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Rappen sind die vierbeinigen Stars aus der Roman- und Filmwelt.
Black Beauty, Blitz, Fury oder die Pferde von Zorro und Winnetou waren schwarz.
Die Fellfarbe vermittelt uns etwas Verwegenes und geheimnisvolles. Eine vielschichtige Faszination. Bei vielen angehenden Pferdebesitzern ist von Anfang an klar, ein Rappe soll im Stall einziehen.
Doch das war nicht immer so. Im Mittelalter galt der Aberglaube, das Rappen die Reittiere böser Geister seien und ein Omen für Unglück. Nicht nur daher stammt das Wort ‚Rappe‘ vom ‚Raben‘ ab, der seinerseits auch als Botes des Todes galt.
Nichtsdestotrotz gelten heute die Friesen, oder auch die spanischen Menorquiner, die es nur mit schwarzem Fellkleid gibt, zu den beliebtesten Pferderassen unserer Zeit.

 

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Zäune sind beim Fotografieren von Pferden ja eher störend. Doch wo Fotomodell ‚Lotti‘ am liebsten noch hingestürmt wäre, hätte sie der Zaun nicht ausgebremst, bleibt in diesem Fall zum Glück ein Geheimnis.

Gerade mal ein maximales Stockmaß von 1,27m, mit großen intelligenten Augen sind die Dartmoor Ponys seit über 1000 Jahren bekannt.  Seit Gedenken leben sie halbwild im südwestlichen Hochmoor Englands. Viel Regen, viel Wind wirklich schönes Wetter gibt es hier selten.
Das Fell scheint sich farblich der Heimat angepasst zu haben, dunkelbraun und schwarz so wie der Torfboden.
Vor Jahren versuchte  man mit gescheckten Pferden mehr Farbe in die Zucht zu bekommen, erfolglos.
In dieser unwirklichen Landschaft setzen sich nur die Härtesten durch und so  blieb es seither bei den dunklen Ponys die kaum Abzeichen haben.
Im Stall gehalten bekommen die sonst so zähen Fahr- und Kinderreitponys schnell mal Erkrankungen der Atemwege. Wer sich jahrhundertelang die Brise der keltischen See um die Nüstern hat wehen lassen, verträgt nun mal keine ammoniakhaltige Boxenluft.

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st_georg_2_2015Eine tolle Veröffentlichung; aktuelle im renommierten Pferdemagazin St.Georg  auf Seite 30 zu sehen.

Grob geschätz müssen es wohl gut 50 Fohlen gewesen sein, die sich dieses Jahr vor meiner Kamera tummelten, hier nun ein paar der Highlights.
Die Saison began 2014 schon erstaunlich früh. Bereits im Januar waren im Ponypark Padenstedt die ersten Nachwuchs-Haflinger zur Welt gekommen. Im Frühling, der regulären Fohlen-Zeit, waren es zwei Highlandponys die sich an Niedlichkeit zu übertreffen versuchten, und mit unfassbarer Zutraulichkeit jede Menge Herzen eroberten. Bezaubernd auch der Nachwuchs des Friesenhengstes Otje; der zwischen lauter Pintostuten-Mamas in der Abendsonne das Shooting fast verschlief. Nun zuletzt,  fast schon im Herbst, waren es dann noch die edlen Trakehner des Gestüts Majenfelderhof, die nebst einem sehr netten Team, für viele schöne Fotos sorgten.
Aber vielleicht war das ja noch nicht alles, das Jahr hat ja noch ein paar Wochen